STARFACE MS Exchange Connector
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Der STARFACE MS Exchange Connector ist ein Produkt des österreichischen Softwareentwicklers Flexbit GmbH und kann über STARFACE oder Flexbit bezogen werden. Zur Evaluierung steht eine 30-tägige, voll funktionsfähige Demoversion zur Verfügung.
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Features
- Synchronisation von Kontakten eines Exchange-Servers mit den STARFACE Adressverzeichnissen
- Vollautomatische, zeitgesteuerte Ausführung
- Sichere Datenbank-Verbindung über SSH-Tunnel
- Skalierbarkeit: Erfolgreich getestet in einer Umgebung mit 25.000 Kontakten
Systemvoraussetzungen
- STARFACE 4.2 und höher
- Exchange-Server 2007/2010 und 2010 SP1 getestet (32 oder 64Bit)
- Wichtig ist, dass beim Exchange OWA (Outlook Web Access) aktiviert sein muss, dies ist aber Standard.
- Auf dem Server/Rechner, auf welchem der Connector installiert wird, muss das .NET Framework 4.0 installiert sein und Netzwerkzugriff auf die OWA-URL vom Exchange sowie den SSH-Port der STARFACE möglich sein.
Inbetriebnahme
Die Installation und Konfiguration kann von einem Exchange-Administrator mithilfe des umfangreichen Handbuchs durchgeführt werden. Alternativ kann die Firma Flexbit die Installation via Remote-Verbindung kostenpflichtig durchführen.
Geliefert wird eine fertige Setup-Datei mit einem ausführlichen Handbuch. Zur vereinfachten Konfiguration wird automatisch ein Configuration Manager installiert, der eine Oberfläche zum Bearbeiten und Einrichten der Synchronisation zur Verfügung stellt.
Lizenz
Die Installation ist erst nach Online-Aktivierung der Lizenz funktionsfähig. Die Lizenz ist zeitlich unbegrenzt und bezieht sich immer auf eine STARFACE Installation. Eine Übertragung der Lizenz ist deshalb nur in Ausnahmefällen mit Zustimmung der Flexbit GmbH möglich. Innerhalb der Updateperiode garantiert Flexbit Updates für neue STARFACE Versionen innerhalb von 2 Wochen nach Erscheinen des STARFACE Updates.
Verwendung
Der STARFACE MS Exchange Connector synchronisiert als Windows-Dienst die Kontakte beliebig vieler Exchange-Benutzer mit dem globalem und den privaten Adressbüchern der STARFACE. Einerseits wird dabei über die EWS (Exchange Web Services) eines Exchange-Servers 2010 oder 2007 auf die Kontakte zugegriffen, andererseits wird für jede Synchronisation eine sicher über SSH getunnelte Verbindung zur PostgreSQL-Datenbank der STARFACE aufgebaut.
Der Abgleich erfolgt dabei immer in Richtung Exchange ► STARFACE und wird vollautomatisch in einem frei wählbaren Intervall (z.B. alle 3 Minuten) ausgeführt. Um die Bandbreiten-Auslastung möglichst gering zu halten, wird immer nur das Delta übertragen.
Die über Exchange verwalteten bzw. synchronisierten Kontakte sind innerhalb der STARFACE Oberfläche schreibgeschützt (readonly). Zur Unterscheidung zwischen „öffentlichen“ und „privaten“ Kontakten werden die Kontakte bei der Synchronisation – anhand der ausgefüllten Felder im Exchange (bzw. Outlook, iPhone, etc.) – „aufgesplittet“. Das bedeutet, dass ein Kontakt, bei dem sowohl eine private als auch eine geschäftliche Telefonnummer gespeichert ist, in der STARFACE sowohl einmal ins öffentliche Adressbuch (dort nur mit einer Nummer) als auch ins private Adressbuch kommt (dort mit beiden Nummern). Die Zuweisung der Exchange-Benutzer zu den STARFACE-Benutzern erfolgt dabei anhand der hinterlegten E-Mail-Adresse. Welche Felder für die Unterscheidung herangezogen werden, ist frei definierbar, aber immer für alle Benutzer gültig.
